art bodensee 2011: elastische_WOHNUNG
Angelo Roventa präsentiert auf der Kunstmesse art Bodensee 2011 ein Modell der elastischen_WOHNUNG mit Arbeiten von:
Halle 14 Stand 19
Freitag und Samstag 13 bis 20 Uhr, Sonntag 11 bis 18 Uhr
Informationen: art Bodensse 2011
Diese Sponsoren haben durch grosszügige Unterstützung die Präsentation ermöglicht. Besten Dank!
Fundermax elektrabregenz Carpam Sport Agentur Engel Mohren BPM
Schertler-Alge Vorarlberger Architektur Institut Kofler Elektrotechnik EKU
Welte IHT Lista Office Blum Smart
Das Modell der elastischen_WOHNUNG ist eine unverkäufliche Musteranlage, die ausschliesslich Ausstellungszwecken dient. Sie wurde von diesen beiden Firmen produziert:
Der Pavillion RotesHaus Plus

Keine Geburtstagstorte, der Pavillon. die Hülle: RotesHaus Plus

Man muss es nur drehen ...

... und wenden.
Fast 1.000 Gäste bei der Eröffnung im MAK
Waren zu der Pressekonferenz schon über 40 Interessierte gekommen, so fanden sich am Abend des 1. Dezembers 2009 bei der Vernissage im Ausstellungsraum des Museums Angewandte Kunst Wien (MAK) 981 Gäste ein.
Die elastische Wohnung von Angelo Roventa fand grosses Interesse, viele Fachkollegen von den Lehrstühlen für Architekur und Technik gratulierten Angelo Roventa zu seinem Entwurf.

Foto: © 2009 vipinart.com
Vorhang auf für die Wohnbühne!
So wohnen wir morgen: Die elastic_LIVINGUNITS von Angelo Roventa
Die grosse Abendeinladung in einer 55 m²-Wohnung? Kein Problem: Wortwörtlich im Handumdrehen verwandelt sich Ihr kleines Appartement in eine Wohnung mit grosszügigem Esszimmer von 40 m² Fläche. Danach sitzen Sie mit Ihren Freunden gemütlich in der geräumigen Sofaecke oder tanzen ausgelassen – wiederum auf einer Fläche von 40 m. Kein obskures Raumwunder, sondern die elastic_LIVINGUNIT des Architekten Angelos Roventa, verfügt über solch magische Fähigkeiten.
Wie funktioniert dieser elastische Raum? Das Prinzip ist überraschend einfach: eine definierte Grundfläche in der Wohnung dient abwechselnd verschiedenen Funktionen. Wer braucht schon tagsüber ein Schlafzimmer, wer nachts ein Arbeitszimmer? Einfach zumachen und wegschieben, dies war der Ausgangspunkt von Angelo Roventa.
Nach sorgfältigen Überlegungen und zahlreichen Skizzen ist ein modulares Wohnsystem mit integrierten Möbeln entstanden. Die Module, eingerichtet für die Wohnfunktionen Schlafen und Körperpflege, Kochen und Essen, Arbeiten und Rekreation lassen sich innerhalb weniger Sekunden zu einem neuen Ensemble im Raum arrangieren. Ähnlich einer Theaterbühne, werden Wände samt Mobiliar verschoben und schon präsentiert sich ein völlig verändertes Interieur.
Die verschiedenen Raumarrangements bieten den Komfort einer vollwertigen Wohneinheit mit sämtlichen Funktionen. Simultan oder der Reihe nach werden Bad, Schlafzimmer, Wohnzimmer und Küche aktiviert. Mit der sequenziellen Belebung gewinnen die aktuell benutzten Funktionen die Fläche der ungebrauchten Bereiche dazu. So kann die Nutzfläche bis auf das Vierfache vergrößert werden: aus 54 m² werden über 200 m² Nutzfläche!
Mechanisch öffnet sich der Raum für neue Wohnbedürfnisse. Mit wenigen Handgriffen lässt sich alles komplett und in Einzelelementen per Kurbel verschieben. Will gekocht werden, öffnet sich die Küche, alle anderen Bereiche werden durch Blockbildung minimiert. Nur die Toilette ist jederzeit betretbar, für alle anderen Wohnabläufe muss entsprechend koordiniert werden.
Nun steht der Prototyp der elastic_LIVINGUNIT im Museum Angewandte Kunst (MAK) in Wien und wird als Kunstwerk bestaunt …
Österreichs 20 bedeutendste Architekten
In der tschechischen Architekturzeitschrift era 21 veröffentlicht Jan Tábor einen Auszug aus seinem Traktat Österreichische Architektur. Unter dem Buchstaben »Z« reiht er auf:
zwanzig bedeutendste architekten / dvacet nejyýznamnĕjších architektů
1. johann bernhard fischer von erlach
2. gottfried semper
3. otto wagner
4. adolf loos
5. friedrich kiesler
6. richard neutra
7. josef frank
8. theophil hansen
9. ludwig wittgenstein
10. josip plecnik
10. fritz lang
10. roland rainer
10. hans hollein
10. raimund abraham
11. günther domenig
12. coop himmelb(l)au
13. karl schwanzer
14. ernst hiesmayr
15. helmut richter
16. heidulf gerngross
17. josef hoffmann
18. clemens holzmeister
19. gustav peichl
20.-29. adolf krischanitz
20.-29. jabornegg / pallfy
20.-29. pauhof
20.-29. the next ENTERprise
20.-29. artec
20.-29. feld72
20.-29. henke / schreieck
20.-29. delugan / meissl
20.-29. ppag
20.-29. angelo roventa
30. bernard rudofsky
Quelle: era 21, No. 6/2009, S. 12 - 15
Jan Tábor ist Architekturtheoretiker, Kulturpublizist, Ausstellungsmacher in Wien und Brno (Brünn).
